

...eine Gruppe Gartenliebhaber aus Kunst, Kultur und Medien haben sich zu einer Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen, um das Projekt „Orientalischer Paradiesgarten“ durchzuführen und dadurch Tourismusaktivitäten und urbane Erneuerung zu fördern.
Wir führen individuelle Gartenbauprojekte auf Stroh- und Weidebauweise basierend in Europa ein, und begleiten Projekte von der Entwicklung und Finanzierung bis zur Realisierung und Eröffnung mit unserem Service.
...wir konzipieren und erstellen den „Orientalischen Paradiesgarten“ und nutzen das Netzwerk aus bestehenden und neuen Gartenbauprojekten für unterschiedliche Veranstaltungen im Tourismus-, Kunst-, Kultur-, Garten- und Gesundheitsbereich.
...nie zuvor hat eine Generation so viel Geld für's Grün ausgegeben: Die Gartenindustrie boomt, aber Gärten sind nicht nur private Rückzugsorte, denn seit Neuestem beweist auch die Wissenschaft, wie wichtig Pflanzen für den Menschen sind. Untersuchungen belegen, dass Menschen in einer engen Symbiose mit Pflanzen stressfreier arbeiten, entspannter leben und gesünder sind. Unternehmen wie z.B. BMW machen sich diese Erkenntnisse zunutze und setzen mit ihren Werbestrategien auf grünes „Mood Management“.
Der Garten von "Heute" ist Trends ausgesetzt, so kennen wir alle den englischen-, französischen – und sogar den japanischen Garten. Der Mensch versucht seit Anbeginn sich ein Paradies auf Erden zu schaffen, dieser Sehnsucht gibt er Raum und mit Hilfe seiner gestalterischen Kraft erzeugt er die unterschiedlichsten Bilder. Die Gärten des Orient's sind solche sehr persönlichen Vorstellungen dessen, was ein Paradies bedeuten kann.
...der Strohgarten ähnelt einem riesigen Vogelnest und einer orientalischen Festung zugleich. Auf den Feldern gelagerte Strohballen lieferten schon im Jahr 2000 Hugues Peuvergne beim jährlichen Gartenfestival in Charmont (Frankreich) die Idee, einen Ort wie ein Domino-Spiel mit Hilfe von Strohballen zu konstruieren.
Auf dieser Erfahrung basierend, wird aus ca. 300 Strohballen und vielen Kubikmetern Erde, eine Gesamtstruktur auf drei Ebenen angelegt. Metallstäbe, gewobene Zäune aus Weidenholz und organische Pflanzungen halten alles zusammen.
Den Garten betreten, heißt in ein Labyrinth hineinzugehen, dass alle äußeren Blicke verhindert, bis man sich auf dem Weg nach oben, unerwarteterweise auf einer Aussichtsebene befindet. Von hier aus erblickt man in vollem Ausmaß die Ästhetik des Innenhofes, welcher von Wasserspielen, Duftpflanzen und Kunsthandwerk, innerhalb formaler Grenzen, das Grenzenlose sichtbar macht, jedoch im Eingefassten das Unfassbare erkennen lässt.
Die Besucher sollen zur romantischen Vorstellung gelangen, sie seien die Ersten, die diesen magischen Raum betreten, um plötzlich die Spuren „heimlicher Bewohner“ zu entdecken: ein altes Musikinstrument, goldbestickte Schnabelschuhe, eine Vase mit wilden Blumen.
Die großen und kleinen Besucher sollen sich willkommen geheißen fühlen, um Picknicks einzunehmen, den Sonnenuntergang in einem der geflochtenen Zwiebeltürme zu genießen, oder beim Plätschern des Wasserspieles einfach nur die Seele baumeln zu lassen.
Eine orientalische Schatzkiste soll dazu anregen, Kommentare abzugeben.
Das Stroh löst sich innerhalb von 3 Jahren unvorhersehbar auf und jede Jahreszeit überrascht mit Wildwuchs immer wieder auf's Neue.
Mood Managerin Ines Bitsch schreibt: „Naturbauten sind der ideale Treffpunkt von Kunst und Natur, weil sie an die Ursprünge von Zivilisation und Evolution der Menschen erinnern.“
...es gibt triftige Gründe, die für die Verbreitung von Naturbauten und für eine Einführung in unseren Wahrnehmungshorizont sprechen:
1. Naturbauten sind preiswert. Die Herstellungskosten sind im Vergleich zur normalen Bauinvestition sehr niedrig. Finanzierungsstäbe, Investitionskonsortien und Bauherrenschaften werden überflüssig, weil Paläste für den Preis einer Doppelhaushälfte zu haben sind.
2. Naturbauten sind leicht zu errichten. Selbstqualifizierte Laien können zum Thema Naturbauten genauso so viel beitragen, wie hoch qualifizierte Statik- und Architekturexperten.
3. Naturbauten überraschen! Sie verhalten sich selten so, wie auf dem Reißbrett berechnet: austreibende Äste und verschlingender Wildwuchs sind der Traum aller Lebewesen.
4. Naturbauten sind praktisch. Sie sind 100% biologisch abbaubar und bei einer durchschnittlichen Lebenszeit von drei Jahren bei dem Stroh und 100 Jahren bei der Weide gibt es keine Verschleißteile oder Entsorgungsprobleme.
5. Naturbauten sind schön und machen viel Spaß, sowohl während der Bauphase als auch bei der Pflege des Hauses, steigert sich durch das fraktal-ästhetische Natural-Entertainment der Lebenswert.
...die Befestigung der Strohballen liefert ein Fundament aus Eisenstäben. Säulen, Geländer, ornamentale Türen und Fenster sind aus Weide geflochten. Turm und Treppen sind aus Aluminium-Leichtbau und mit Stroh unsichtbar verkleidet.
...die Besonderheit des Garteninnenhof's ist seine Grundrissanlage in Form von Halbmonden und Sternen, welche das Osmanische Reich symbolisieren. Jedes dieser mit Weidenflechten eingefassten Beete ist mit Duftblumen- und Kräutern bepflanzt, welches die architektonische Symmetrie und Strenge unterstreicht.
Das oktogonale Wasserbecken bildet den Mittelpunkt, Wasser sprudelt aus einem phantasievollen Speier. Liebevolle Details spiegeln den Geist der Damaszener Gartenhöfe wieder.